Bund der Katzenfreunde e.V.
Mitglied im deutschen Tierschutzbund e.V.
Abstand
So helfen Sie Katzen durch den Winter
Als Schutzhütte reicht eine kleine Hundehütte oder eine Holzkiste mit Einstiegloch aus, wenn die Hütte/Kiste innen rundum mit Styropor isoliert ist. Eine besonders dicke Platte kommt auf den Boden. Noch besser bei extremer Kälte ist es, wenn die Hütte/Kiste auf kurzen Füßen steht.
Als Einstieg kann man eine Katzenklappe montieren, oder wenigstens ein Stück dicke Plastikfolie wie einen Vorhang vor das Einstiegloch nageln.
Als Notbehelf darf es auch ein Karton ganz aus Styropor sein (gibt es umsonst im Elektromarkt oder Aquarienladen). Der Karton muss nur ganz und gar mit dicker Plastikfolie umklebt werden, damit er wasserdicht wird.
Als Unterlage wählen Sie am besten ein dickes Strohpolster. Das ist ein angenehmes Bett für Katzen und trocknet schneller als Heu. Bitte nie eine Wolldecke, Handtücher oder alte Wollpullover hineinlegen, weil Wolle Feuchtigkeit aufsaugt, lange klamm und kalt bleibt und bei Frost steinhart gefriert.


Fotos, die den Bau einer Katzen-Winterhütte Schritt für Schritt erklären finden Sie u.a. hier:

http://www.strassenkatzen-koeln.de/index.php/aktivitaeten/schlafhaus-fuer-wilde-katzen

http://www.loetzerich.de/KIN/Styro-Kisten/styro-kisten.html

http://www.loetzerich.de/KIN/Streunerhuette/streunerhuette.html


Und wie schafft man es, dass Futter und Wasser für die Katzen nicht gefriert? Als Futter bietet sich an, mehr Trocken- als Dosenfutter bereit zu stelllen. Doch Katzen müssen Wasser trinken; sie fressen keinen Schnee. Mit einem sicheren Stromanschluss am Futterplatz können Sie mit einer Warmhalteplatte jederzeit für ausreichend Trinkwasser sorgen. Ohne Strom wird es schwieriger. Es bieten sich u.a. Warmhalteteller für Babys an, Wärmflaschen unter dem Napf oder Taschenheizung aus dem Sportgeschäft.


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