BdK Katzen
Bund der Katzenfreunde e.V.
Mitglied im deutschen Tierschutzbund e.V.
dtb rund
Abstand

  NEUES
      August 2016


Versteckt in der Mauer

Der Hausmeisterin einer Münchner Schule war eine Katze aufgefallen, die immer wieder den Schulhof querte und unter der Fassade einer Mauer verschwand. Sie begann ihr Futter hinzustellen, was die Katze sofort annahm. Ein paar Tage später entdeckte die Hausmeisterin zwei Katzenbabys, die unter der Fassade hervorlugten – und alarmierte uns. Um herauszufinden, wie viele Babys die Katzenmutter versteckt hatte, installierte eine unserer Aktiven eine Wildkamera.

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Die Katzenmama schaut beim
Tierarzt noch etwas ängstlich

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Zwei der Babys sind schon neugierig auf die Welt


Umsonst. So bliebt ihr nur den Mauervorsprung auf 10m Länge bäuchlings auf dem Boden kriechend mit der Taschenlampe abzusuchen. Zwei Babys fanden sich schnell. „Aber wir mussten sicher gehen, ob nicht noch weitere Geschwister da sind.“ Also wurde alles noch einmal abgesucht. Nach einer halben Stunde war das dritte Baby gefunden, und nach einer weiteren Stunde auch ein viertes. „Als wir uns sicher waren, dass der Wurf komplett ist, wurde auch die Mutter eingefangen.“


paddy


Endlich wieder glücklich

Obwohl schwerkrank und nicht mehr in der Lage ihre Katze zu versorgen, wollte Olivias Besitzerin sich auf keinen Fall von ihrem Liebling trennen. Ihre Nachbarin und eines unserer Mitglieder betreuten beide über Monate, ehe wir Olivia übernehmen durften. Auf ihrem Pflegeplatz machte Olivia sehr schnell klar, dass sie bleiben will. Sie bewegte sich vom ersten Tag an so selbstverständlich in der Wohnung, als wäre sie nie woanders gewesen. Und sie genießt und fordert alles ein, was sie so lange versäumt hat: Streicheln, Kraulen, Schmusen.

Im Jahr 2011 wurde bei Olivia eine hochgradige Zahnfleischentzündung festgestellt.

Medikamente griffen nicht, Olivia mussten alle Zähne gezogen werden. Trotzdem verschwand die Entzündung nicht. Sie ließ sich nur zurückdrängen, mit einer monatlichen Depot-Dosis Kortison. Ihre Tierärztin hat Olivia jetzt auf ein Medikament aus der Internationalen Apotheke umgestellt. Damit geht es Olivia wesentlich besser und sie braucht auch nur noch alle sechs bis acht Wochen eine neue Injektion. Als chronisch kranke Katze bleibt sie auf ihrem Pflegeplatz. Wer möchte ihr Pate werden und uns helfen Olivias Tierarztrechnungen zu bezahlen?


Susi weiß sich zu helfen

grausam

Manchmal treffen auch wir noch auf Katzen, die uns verblüffen. Diese getigerte Katzendame gehört dazu. Sie tauchte im Juli in Mering vor der Tür einer Katzenfreundin auf und bestand hartnäckig darauf bei ihr und ihren sechs (!) Katzen einzuziehen....


Keine Ferien-Fotos mit Tiger !

Nach jahrelangen Ermittlungen von Polizei und Tierschützern wurde vor kurzem der berühmte Tiger-Tempel in Thailand geschlossen. „Aber das war nur die Spitze des Eisbergs,“ warnt der WWF. „In vielen weiteren Anlagen in Asien können Urlauber Tiger streicheln und mit den Großkatzen für Fotos posieren. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass hinter der touristischen Fassade auch hier illegaler Handel mit Tigern und Tigerprodukten betrieben wird.“ Deshalb auch der klare WWF-Reisehinweis: Gerade Tierfreunde und Katzenliebhaber sollen um Tigertempel und ähnliche Touristen-Attraktionen im Urlaub einen großen Bogen machen. "Touristen auf der Jagd nach einem Tiger-Selfie unterstützen mit ihrem Eintritt die Wildtiermafia", so Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland.

drama


Hartnäckigkeit verhindert ein Drama

Am 7. Juli tauchte eine Katzenmutter mit ihren 6 (!) Welpen in Taufkirchen in einem Garten auf. Die dort wohnende Familie versuchte, die Katzen einzufangen, bekam aber nur vier der Kinder zu fassen. Die Mutter und die zwei übrigen Jungen verschwanden. Irmgard Baumgartner vom Tierschutzverein München und unsere Aktive Norina Ehegartner machten sich mit eigens für solche Zwecke gefertigten Fallen „auf die Jagd“ – zwei Tage und Nächte lang vergeblich. Am Abend des 9. Juli wurde die Mutter dann plötzlich in einem Gebüsch in der Nähe gesichtet. Die Suche konzentrierte sich sofort auf diese Stelle. Mit Hilfe von Katzenlauten auf dem Handy versuchten die Tierschützerinnen, die Katzen aus ihrem Versteck zu locken – mit Erfolg. Auf einmal kamen verzweifelten Rufe aus einem Kellerschacht eines nahegelegenen Supermarktes. Der Schacht war zwar mit einem Gitter verschlossen, dieses hatte jedoch ein Loch, durch das die beiden Katzenbabies drei Meter in die Tiefe gefallen waren. Es war unmöglich die Kitten von dort unten ohne fremde Hilfe zu bergen. Die Feuerwehr wurde gerufen. Zwei Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen -ebenso ehrenamtlich engagiert wie die Tierschützerinnen - entfernten das Gitter, stiegen mit einer Leiter zu den Kätzchen hinab und holten sie in Sicherheit.
drama
Mit der Erfahrung, dass die Mutter nicht weit von ihren Kindern entfernt sein konnte, stellten die Frauen erneut die Katzenfalle auf. Diesmal mussten sie auch nicht lange warten, bis die Mutter hineinging. Inzwischen erholt sich die ganze Familie in einer Tierarztpraxis. Wenn die Kinder groß genug sind, also mit ca. 12 Wochen, werden sie, wie auch die Mama in tierliebe Hände vermittelt.

Interessenten können sich bei Norina Ehegartner melden 0172/8552419 oder 089/6413893


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