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Home2022-08-15T17:09:22+02:00

Ausgesetzte Katzen in Bogenhausen

UPDATE (14.08.2022)

Inzwischen versorgen wir 14 Katzen, 2 wurden tot gefunden, 3 von Anwohnern im Tierheim abgegeben.

Wer kann Hinweise über die Herkunft geben?

E-Mail: info@bund-der-katzenfreunde.de
mobil: 0174 8242422

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Am 08.07. wurde einer unserer Aktiven gemeldet, dass eine offensichtlich verletzte Katze den ganzen Tag schon in einem Gebüsch in einem Park in Bogenhausen sitzt. Der Hund der Melderin hatte die Katze aufgespürt. Wir rückten spätabends nach einem anderen Einsatz noch an und konnten die Katze sichern.

In unserer TA-Praxis stellte sich dann heraus, dass der arme Kater einen offenen Splitterbruch an einem Hinterbein hatte und deswegen dort kauerte. Unversorgt hätte er die Nacht aufgrund des Blutverlustes vermutlich nicht überlebt. Er wurde am nächsten Tag gleich in die Chirurgie der LMU gebracht und dort operiert. Es war ein hübscher Birma-Mix Kater, jedoch ohne Chip, unkastriert und abgemagert.

Danach wurden dort in der Umgebung Zettel mit dem Foto des Katers ausgehängt, ob ihn jemand vermisst. Daraufhin meldete sich nicht etwa jemand, der seinen geliebten Kater vermisst, sondern immer mehr Anwohner, die auch langhaarige scheue Katzen in ihren Gärten sichteten. So bekamen wir immer mehr Meldungen und Fotos von streunenden Birma-Mix-Katzen, die sich über das Igelfutter hermachten oder dort herumirrten.

Bei der ersten abendlichen Einfangaktion konnten wir schon drei Katzen sichern. Zwei Katzen wurden leider tot aufgefunden und eine konnte von Anwohnern in ihrer Duplex-Garage gesichert werden. Zwei Katzen wurden von Anwohnern ins Tierheim gebracht. Alle Katzen waren stark abgemagert, voller Zecken und Flöhe, stark dehydriert, unkastriert und nicht gekennzeichnet.

Bisher haben wir zwölf Birma-Mix-Katzen eingefangen bzw. gesichert. Diese wurden in unserer TA-Praxis kastriert, gegen Parasiten behandelt, geimpft und gechippt und wurden dann auf Pflegeplätze verteilt, wo sie nun aufgepäppelt werden und sich erholen können.

Wir müssen davon ausgehen, dass diese armen Katzen vorsätzlich ausgesetzt wurden. Das Veterinäramt wurde verständigt.

Durch unsere Futterstellen mit Kameras und Anwohner wissen wir, dass noch mindestens zwei Katzen dort rumlaufen. Diese werden wir ebenfalls hoffentlich noch einfangen und berichten dann wieder.

Fälle wie dieser bringen uns an die Grenzen unserer Möglichkeiten, vor allem der finanziellen. Wenn sie uns unterstützen wollen, diese Mammut-Aufgabe zu bewältigen, freuen wir uns über jede Spende:

Kreissparkkasse München-Starnberg-Ebersberg
IBAN: DE33 7025 0150 0009 7326 29
Stichwort: Birma-Mix

Was wir darüber hinaus wirklich dringend benötigen, sind Pflegestellen, auf denen wir Katzen bis zur Vermittlung unterbringen können. Unsere Kapazitäten sind mehr als ausgereizt.
Wenn Sie eine katzengerechte Wohnung haben und sich die zeitweise Versorgung einer oder mehrerer Katzen in Not vorstellen können, melden Sie sich bitte bei
Daniela Heindle, 0174 8242422
oder per E-Mail: info@bund-der-katzenfreunde.de

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