BdK Katzen
Bund der Katzenfreunde e.V.
Mitglied im deutschen Tierschutzbund e.V.
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Abstand

  NEUES
     Dezember 2016

Kein Katzen-Horror im Advent

Zu den vier Wochen vor Weihnachten gehört der Adventskranz mit seinen Kerzen, geschmückte Zimmer und der Duft nach Plätzchen und Weihnachtsbäckerei im Haus. Nur leider kann so Manches, was uns Menschen gefällt, für die Katze zum Horror werden.

Für Katzenfreunde gilt deshalb:
O keinen Weihnachtsstern kaufen. Die schöne Pflanze gehört zu den Wolfsmilchgewächsen, ihr Saft ist giftig.
O keine stark duftenden Potpurris aufstellen. Der Geruch kann evtl. eine Katze so irritieren, dass sie unsauber wird.
O keinen Kunstschnee ans Fenster sprühen – er ist für Katzen giftig.
O keine Wunderkerzen abbrennen. Neben dem glühenden Funkenregen verbreiten sich auch giftige Magnesium-Dämpfe
O keine Deko mit Lametta. Diese glänzenden Metallstreifen verlocken Katzen zum Spielen, sind aber lebensgefährlich, wenn sie verschluckt werden.



O keine Deko aufhängen, die Katze beim Spielen zerbrechen oder verschlucken könnte.
O aufpassen, dass die Katze nicht an Tannenzweigen knabbert. Verschluckte Nadeln können sich im Darm gefährlich zusammenballen.
O den Weihnachtsbaum extrafest verankert „umfallsicher“ aufstellen. Wer Wasser in den Christbaumständer füllt, um den Baum frisch zu halten, muss auch dafür sorgen, dass Mieze nichts von dem Wasser aufschlabbern kann, denn darin lösen sich ätherische Öle aus dem Holz.
O Und natürlich NIE Kerzen brennen lassen, wenn Mieze allein im Zimmer ist, weil ihre Neugier immer größer ist als ihre Vorsicht!

Buchtipp
CLAIRES LÄCHELN GEHT IN DIE WELT
von Ilse Henkel

Emi-Claire, das fröhliche kleine Mädchen begegnet jedem Menschen mit großer Freundlichkeit und Wohlwollen. Traurigkeit ist ihr fremd bis sie in die Schule kommt. Dort wird sie von einigen ihrer Mitschüler abgelehnt und gehänselt. Emi-Claire erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben Einsamkeit und Trauer. Das sollte sich jedoch ändern, als sie dem kleinen Hund Rudi begegnete.
Das Buch greift thematisch. den Tierschutz auf, aber auch als Denkanregung gegen die zunehmende Anonymität in unserer Gesellschaft gedacht ist.
Und wie hilfreich kann da schon ein Lächeln sein, dass wir einem anderen schenken.

„Claires Lächeln geht in die Welt“ ist ein Kinderbuch empfohlen ab 4 Jahren, erschienen im Engelsdorfer Verlag.
Im Buchhandel und im Internet erhältlich für € 12,-




Bitte unterschreiben auch Sie

Tausende von Tieren werden täglich in den Kleinanzeigen von Internet-Plattformen zum Verkauf angeboten. Regeln und Kontrolle gibt es dabei so gut wie keine. Als Privatpersonen getarnt tummeln sich dort skrupellose Händler, die viel zu junge, geschmuggelte Welpen anbieten, kranke, verhaltensgestörte oder auch geschützte Tiere. Gar nicht selten tarnen sie sich dabei sogar als Tierschützer, die angeblich gerettete Tiere vermitteln. Nach umfangreichen Recherchen zu Tiermarkt-Kleinanzeigen in 11 Ländern fordert die Tierschutzorganisation Vier Pfoten von den Kleinanzeigen-Plattformen dringend den Schutz von Tieren zu verbessern und einen verantwortungsvollen Handel zu unterstützen. Alle Informationen zur Recherche, die geforderten Schutz-Maßnahmen und die Online-Petition, mit der jeder Tierfreund die Kampagne unterstützen kann,

finden Sie auf www.petdeception.org

Katzen-Drama in Pasing

Schon zweimal in diesem Sommer haben wir hier Mutterkatzen mit ihren Jungen vorgestellt, die wir in einer Kleingarten-Anlage in Pasing einfingen. Während unsere Aktiven jeweils in Sichtweite der aufgestellten Falle warteten, fielen ihnen immer wieder schwarze Jungkatzen auf, die mitten in der Nacht auftauchten. Doch niemand konnte ihnen sagen, woher sie kamen, wohin sie gehörten... Am 18. September wurde die nächste Mutterkatze mit Babys in der Gartenanlage gemeldet. Ein Anwohner hatte die ganze Nacht hindurch klägliches Miauen gehört und uns alarmiert. In strömendem Regen konnten wir die fünfköpfige Familie über Leitern aus dem Dachraum eines vermüllten und baufälligen Gartenhauses bergen.

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Über eine Leiter an der Außenwand kamen unsere Aktiven in diesen Dachraum und fingen eine Katzenmutter mit vier Babys ein.

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Mama und Babys nach dem ersten Tierarzt-Check

Anlässlich dieses Einsatzes erhielten wir von einem Gartenpächter, der auch in der benachbarten Wohnanlage wohnt, den entscheidenden Hinweis auf die vermeintliche Herkunft der Katzen. Er erzählte uns von einer Nachbarin, die sehr viele Katzen hätte, die sie auch freilaufen ließe. Nachdem wir beim ersten Versuch abgewiesen wurden, ließ uns die Frau beim zweiten Besuch in die Wohnung. Hier bot sich ein Bild des Jammers. Ca. 20 Katzen, Mütter die mehrere Würfe hatten, elf kleine Babys, erst ein paar Wochen alt, die stark unterernährt sind, da die größeren Geschwister immer noch bei den Müttern getrunken haben. Offensichtlich war kein oder zu wenig Futter für alle da. Zwei Babys konnte unser Tierarzt leider nicht mehr retten.

 

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Diese Katzen konnten wir schon retten.
Sie erholen sich auf Pflegeplätzen.

Unser dringender Aufruf an alle Katzenfreunde: Dieser Fall lässt uns an unsere Grenzen stoßen. Wir suchen dringend gute Dauerplätze und auch Pflegeplätze! Gleichzeitig kostet die Aktion sehr viel Geld.


Spenden und Patenschaften sind willkommen, jeder Euro hilft!



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